Baden AG: „Schönheit alleine reicht nicht aus, um Miss Schweiz 2018 zu werden.“ – Als offizieller Medienpartner durften wir live beim zweiten Missencamp dabei sein und sind mit den 11 Miss-Schweiz-Kandidatinnen auf Tuchfühlung gegangen.

Die 11 Schweizerinnen trafen sich am Freitagmorgen gegen 9 Uhr in der glamourösen Trafohalle Baden, um sich für das Wochenende einzuchecken. Wer dachte, dass auf die potenziellen Missen gemütlich gediegene Tage warten, hat sich geschnitten. Wir waren als offizieller Medienpartner live vor Ort dabei.

Erste Einblicke ins zweite Missencamp – weitere folgen in den kommenden Tagen:

Schminken, Schneiden und Schönmachen – der frühe Vogel fängt den Wurm

Nächste Station: Grand Casino Baden. Die luxuriösen Spielhallen mit prächtigem Dekor eignen sich perfekt für themenspezifische Shootings. Nach einem kurzen Briefing wird der Tagesablauf erklärt und danach kann das komplette Missen-Programm beginnen: Die Damen setzen sich auf die gepolsterten Prinzessinnen-Stühlchen, die dutzenden Make-up-Artists und Friseure schwärmen aus und vollbepackte Kleiderstangen rollen herein. Hier ein bisschen Puder, dort ein gekonnter Lockenstabdreher – in Windeseile werden die Grazien kamerafertig gemacht. Ab und an schnippeln sogar Designer an Kleidern herum, um diese auf die individuellen Bedürfnisse und Figuren der Kontrahentinnen anzupassen.

Schweizer Designerin liefert die Kleider zur Miss-Wahl

Die Kleider stammen aus der Feder der renommierten Schweizer Mode-Designerin Manuela Gobetti, die mittlerweile bereits über zwei Couture-Ateliers in der Zentralschweiz verfügt und durch ihre einzigartigen Kreationen an den vergangenen Rosenfestern bekannt wurde. Gobetti sorgt dafür, dass sich ihre Schöpfungen perfekt an die Körper der Frauen schmiegen und so ideal am Set in Szene gesetzt werden können.

Posen für James Bond

Bis um 12 Uhr muss jede Frau perfekt gestylt sein – das lang ersehnte Mittagessen fällt aus, doch wie heisst es so schön: Wer schön sein will, muss leiden. Es folgt nämlich der erste grosse Auftritt: am vergangenen Freitag stand der Werbespot-Dreh für das neue James Bond 007-Parfüm des New Yorker Kosmetikkonzerns Coty an. Im Mittelpunkt? Agent 007 – not himself, natürlich. Der Spot soll an die berühmten Szenen aus dem Blockbuster „James Bond – Casino Royale“ erinnern und die Missen eine Art Bondgirl-Rolle übernehmen.

„Ich setze alles auf Purpur.“

Der Zürcher Moving Minds-Regisseur Olivier Memminger (51) erklärt den Mädchen den Ablauf: “Lauft zum Spieltisch, nehmt die Flasche Parfüm vom James-Bond-Darsteller entgegen, riecht daran und sagt: ‚Ich setze alles auf Purpur.’” – Unter dem Motto „Purpur“ steht die aktuelle Miss-Wahl, die am 10. März 2018 in der Trafohalle Baden über die Bühne gehen wird. Nun muss jede Kandidatin verführerisch ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen.

Im Fotoshooting überzeugen die Mädchen mit tollen Posen:

Nach dem Videodreh geht es weiter zum Fotoshooting des Sponsoren Bauknecht, ein Schweizer Haushaltgeräte-Riese. Die Kandidatinnen haben das purpurne Abendkleid in kurze, hübsche Kleidchen und umso höhere High Heels eingetauscht. Vor einem pinken Screen und zwischen vier Waschmaschinen gilt es nun, die perfekten Posen einzunehmen. Der Fashion-Fotograf Thomas Buchwalder, der schon Miss Schweiz 2010 Kerstin Cook vor der Linse hatte und u.a. für Coca Cola oder Universal arbeitete, gibt hilfreiche Tipps und blitzt die Models im besten Licht ab. Die Mädchen werden kreativ und so lässt beispielsweise Genferin Laura Marques spontan ihre Haare in die Luft fliegen und Karen Molinari (VD) gewinnt den Fotografen mit heissen, aber ernsten Blicken für sich.

Alles nur Fassade?

„Es ist wichtig, dass man Menschlichkeit zeigt!“

Für die Aargauerin Jastina Doreen Riedener gilt ganz klar einmal so erfolgreich zu sein wie wie ihr grosses Vorbild Adriana Lima, ihres Zeichens Model, die vor allem durch Victoria’s Secret berühmt wurde. Michela Russo (TI) hingegen will lieber mal ein Buch schreiben. Ursula Wipfli (VD) hinterlässt auf Englisch mit dem Satz „Es ist wichtig, dass man Menschlichkeit zeigt!“ einen positiven Eindruck und die St. Gallerin Mercedes Klingelfusswünscht sich, dass die jüngere Generation gegen den Strom schwimmt, denn es sei gut, anders zu sein. Stefanie Müller (SZ) und Melanie Müller (ZH) appellieren auf ihre Hilfsbereitschaft. Westschweizerin Karen Molinari, die mit ihren Tattoos ein wenig aus der Reihe tanzt, sieht in Model und Schauspielerin Cara Delevingne ein Art Idol – wahrscheinlich (oder genau deshalb) weil diese ebenfalls von Kopf bis Fuss tätowiert ist.

Weitere Kandidatinnen müssen das Camp verlassen

Um 17 Uhr ist bereits Feierabend für uns – doch den Mädels steht an diesem Wochenende ein Moderations-, Choreographie- und Influencer-Training sowie weitere Shootings bevor. Hier müssen die Mädels nicht nur ihr Bestes geben, sondern kommen geistig wie auch körperlich an ihre Grenzen. Denn auch dieses Mal müssen weitere Kandidatinnen das Camp verlassen – wer das sein wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

Schönheit alleine genügt nicht

Foto LikeMag
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Für uns steht fest: Als Miss Schweiz genügt Schönheit alleine nicht. Man ist Schauspielerin, Model, Moderatorin und Influencer zugleich. Wer das Gesamtpaket bieten kann, wird am 10. März 2018 in der Trafohalle in Baden an der offiziellen Miss-Schweiz-Wahl entschieden, wo wir ebenfalls dabei sein und berichten werden.