Rigozzi, Stefano und viele mehr gratulieren unserer Princess of Switzerland

Prominente, Familie und Freunde gratulieren Laetitia Guarino zu deren ersten sechs Monaten als Miss Schweiz. Erfahre ausserdem, was Laetitia über Themen wie Sexismus, Charity oder Kinder denkt. Und: die besten Bilder aus sechs Monaten #PrincessLaetitia sowie das Zwischenfazit von Claudio Righetti.

Keine Miss Schweiz vor ihr setzte sich so stark für wohltätige Anliegen ein wie Laetitia Guarino. Am 11. Oktober 2014 wählten die Schweizerinnen und Schweizer die schöne Westschweizerin mit dem sympathischen Lachen zur Princess of Switzerland. Sechs Monate nach ihrem Amtsantritt präsentieren wir die besten Bilder, das Gratulationsvideo ihrer Freunde und Familie sowie Aussagen von Laetitia über die Themen, die sie bewegen.

 Laetitia über die Deutschschweiz
«Ich war enttäuscht, als einige Medien Termine abgesagt haben, weil ich zu wenig gut Deutsch spreche. Es ist traurig, in der Schweiz dieses Hindernis zu haben. Die Menschen in der Romandie sollten besser Deutsch sprechen und die Deutschschweizer besser Französisch.»

 

Das Video: Hier gratulieren Christa, Stefano und viele mehr…

 

Laetitia über die Juso und Sexismus
«Wir sind nicht mehr in den 1920ern Jahren. Ich bin eine junge Frau, ich studiere und ich weiss, was ich will. Und ich möchte den Demonstranten sagen: Ich bin freiwillig zur Miss Schweiz Wahl gegangen und habe es genossen, mich schön anzuziehen und über den Laufsteg zu laufen. Den anderen Kandidatinnen ging es genau gleich. Ich habe mich nie sexistisch behandelt gefühlt.»

Laetitia über Kinder
«Zuerst muss ich mein Studium beenden. Aber ich würde meinen Sohn LUCIANO nennen, nach meinem Grossvater. Er starb leider, aber er war ein Vorbild für mich.»

 

Das sind die besten Bilder aus sechs Monaten #PrincessLaetitia

 

Laetitia über Charity
«Ich bin die erste Miss Schweiz mit einem fixen Lohn und die erste, die sich ein ganzes Jahr als Botschafterin für die Stiftung Corelina einsetzt. Ich bin zufrieden, was ich in den ersten sechs Monaten schon erreicht habe. Aber ich habe jetzt nochmal sechs Monate Zeit, um noch mehr zu tun!»

Laetitia über ihr Schönheitsgeheimnis
«Grüntee trinken und viel lachen. Mein Geheimtipp: die Nude Magic CC Cream von l’Oréal

 

Das Interview mit Claudio Righetti

Claudio Righetti ist Verwaltungsrat der Miss Schweiz Organisation und der kreative Kopf hinter der Neuausrichtung der Miss Schweiz Wahl.

Claudio, du hast zusammen mit Guido Fluri die “neue” Miss Schweiz unter dem Motto “Krone mit Herz” kreiert. Wie zufrieden bist du mit Laetitia Guarino, der ersten Miss neuer Generation?
Claudio Righetti (CR): Wenn es Laetitia nicht gäbe, müssten wir sie erfinden. Sie ist genau die Persönlichkeit, die es für das neue Rollenbild als Botschafterin der Schweiz und wohltätiger Anliegen braucht: intelligent, humorvoll und bodenständig. Sie interessiert sich wirklich und aus tiefem Herz für die Stiftung Corelina und andere Charity-Projekte. Deshalb hat sie die Wahl vermutlich auch gewonnen.

Christa Rigozzi hat Laetitia vorgeworfen, sie mache zu wenig. Was sagst du dazu?
CR: Christa hat das nur gut gemeint. Sie hat recht, dass die Miss Schweiz mehr um die Aufmerksamkeit kämpfen muss, seit die Wahl nicht mehr im Schweizer Fernsehen gezeigt wird. Für eine Miss Schweiz geht es heute aber um mehr, als jeden Tag auf einer Titelseite zu lächeln. Sie setzt sich als junge Botschafterin der Schweiz und für wohltätige Anliegen ein. Sie muss nicht immer im Rampenlicht stehen. Und einige deutschschweizer Medien nehmen für meine Empfindung eine zu einseitige, subjektive Darstellung vor. Zum Beispiel hat Laetitia die Miss Schweiz Wahl in der Romandie aus der Versenkung geholt. Laetitias viel beachtete Auftritte im Ausland mit Premierminister David Cameron, Fürst Albert II oder an der Milano Fashion Week sind ein neuer Aspekt in ihrer Rolle als glamouröse Botschafterin der Schweiz, wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat. Und mir scheint das Interesse an der Miss Schweiz sei heute stärker als je zu vor. Kein Tag vergeht ohne irgendeine Erwähnung in den Medien.

Ist der Vorwurf, Laetitia mache zu wenig Charity begründet?
CR: Keine ihrer Vorgängerinnen engagierte sich so stark für wohltätige Anliegen wie Laetitia. Das sollte man erkennen und würdigen.

Ihre Vorgängerinnen haben aber deutlich mehr verdient als sie.
CR: Die Miss Schweiz Organisation ist nicht mehr gewinnorientiert. Ihr Zweck ist es neu, Gelder für die Stiftung Corelina und andere wohltätige Organisationen zu sammeln. Bis 2014 gingen alle Erlöse aus Auftritten oder Fotoshootings zugunsten der Organisation und der amtierenden Miss Schweiz. Neu kommen diese Gelder der Stiftung Corelina für das Kinderherz zugute, ebenso der Erlös aus der Wahl-Gala. Ein Beispiel: Wäre Christa Rigozzi heute die amtierende Miss Schweiz, würde sie am Ende ihres Amtsjahres 120‘000 CHF auf Ihrem Konto haben. Alle anderen Einnahmen, die sie 2006 als erfolgreichste Miss überhaupt verdient hat, wären am Ende dieses Jahres auf dem Konto der Stiftung Corelina.

Die Verbindung von Charity und Schönheit scheinen viele Menschen nicht zu verstehen. Kläre uns auf.
CR: Eine rein karitativ tätige Miss Schweiz generiert nicht genügend Aufträge zugunsten der guten Sache. Dafür braucht es den Glamour, der die Miss Schweiz jedes Jahr ins Rampenlicht stellt. Früher war Schönheit das Ziel, heute ist es das Mittel, um etwas Gutes für andere Menschen zu bewirken. Im vergangenen Jahr konnte die Miss Schweiz Organisation den ersten Cheque über 250’000 CHF an die Stiftung Corelina überreichen. Mit L’Oréal Schweiz haben wir einen Presenting Partner gefunden, der dieses Konzept mit viel Engagement stärkt und weiterentwickelt.

Was dürfen wir von Laetitia in den nächsten sechs Monaten erwarten?
CR: Sie wird sich selbst treu bleiben und mit ihrem Charme und ihrer gewinnenden Ausstrahlung viele Menschen für gute Sachen gewinnen. Dafür wünsche ich ihr ganz viel Erfolg und gratuliere ihr herzlich zu ihren ersten sechs Monaten.

 

Laetitia über die Schweiz
«Ich liebe die Berge, wo ich mit meiner Familie Skifahren gehe. Ich bedaure, dass wir in der Schweiz nicht alle die gleiche Sprache sprechen. »

Laetitia über ihren Lieblingsfilm und Serien
«Ich habe P.S. I Love You sehr, sehr gern. Es ist sehr traurig, aber eine wunderschöne Liebesgeschichte. Und ich schaue Grey’s Anatomy, schliesslich bin ich Medizinstudentin (lacht). »

Laetitia über drei Wünsche
«Ich wünsche mir, dass alle Schweizer alle drei Sprachen sprechen, dass wir mehr Hilfe im Ausland leisten und dass wir weniger Abfall produzieren. »

Corelina – Stiftung für das Kinderherz